201208.03
Off
0

INSOLVENZVERFAHREN IN KROATIEN

Wegen der Finanzinstabilität auf kroatischen und Weltmarkten des Kapitals, treten die Geschäftssubjekten bedächtiger in neue Geschäftsverhältnise. Bei dem Abschluss eines neuen Rechtsgeschäfts, müssen alle Geschäftssubjekte eine Möglichkeit des Insolvenzverfahrens anderer Vertragsseite zu berücksichtigen. Dabei muss man besonders auf folgende Rechtsfolge des Insolvenzverfahrens achten:

1) Wenn der Insolvenzgläubiger während letzter sechzig Tage vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens oder nachdem, durch die Zwangvollstreckung oder Gerichtsversicherung ein Absonderungsrecht oder ähnliches Recht erwirbt auf dem Schludnersvermögen, das in die Insolvenzmasse eingeht, hört dieses Recht mit der Einleitung des Insolvenzverfahrens auf, bzw. ein laufendes Verfahren wird eingestellt.

2) Wenn im Grundbuch eine Vormerkung wegen der Versicherung des Antrages für die Erlangung oder Aufhebung des Rechtes auf einer Immobilie des Schuldners oder auf seinem eingetragenen Recht oder wegen der Versicherung des Antrages für die Gehalts- oder Rangänderung dieses Rechtes, kann der Gläubiger seine Forderung als einer Insolvenzmassegläubiger erstatten.

3) Eine Vollmacht des Schuldners, die auf sein Vermögen, das in die Insolvenzmasse eingeht, bezieht, hört mit der Einleitung des Insolvenzverfahrens auf.

4) Eine Handlung, die in letzten 3 Monate vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens ausgeführt wurde, durch die einem Insolvenzgläubiger eine Versicherung oder Ersattung gegeben oder ermöglicht wird auf der Weise und im Zeitpunkt gemäß dem Inhalt seines Rechtes (kongruente Deckung), kann angefochten werden, falls im Moment der Ausführung, der Schuldner zahlungsunfähig war und der Gläubiger für die Zahlungsunfähigkeit gewusst hat.

5) Eine Rechtshandlung, die einem Insolvenzgläubiger durch eine Versicherung oder Ersattung gegeben oder ermöglicht wird, die er kein Recht zu verlangen hatte oder hatte kein Recht auf solcher Weise und in diesem Zeitpunkt, kann angefochten werden:

1. wenn sie in letztem Monat vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens oder nachdem ausgeführt wird, oder

2. wenn sie während drittes oder zweites Monat vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens ausgeführt wird, und der Schuldner in diesem Moment, zahlungsunfähig war, oder

3. wenn die Handlung während drittes oder zweites Monat vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens ausgeführt wird, und der Gläubiger in diesem Moment wusste, dass dadurch die Insolvenzgläubiger geschädigt werden.

6) Das Rechtsgeschäft des Schuldners, dadurch die Insolvenzgläubiger beschädigt werden, kann angefochten werden:

1. wenn es während letzten drei Monate vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens ausgeführt wird, falls im Moment der Ausführung, der Schuldner zahlungsunfähig war und falls die zweite Seite für diese Unfähigkeit wusste, oder

2. wenn es nach dem dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens ausgeführt wurde und die zweite Seite in diesem Moment für die Zahlungsunfähigkeit oder Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens wusste oder wissen musste

7) Eine Rechtshandlung, die der Schuldner in letzten zehn Jahren vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens oder nachdem ausgeführt hat,mit dem Gedacht um seine Gläubiger zu schädigen, kann angefochten werden, falls die andere Seite für die Gedanke des Schuldners wusste. Die Kentnnis für die Gedanke wird vermutet, falls die andere Seite wusste, dass dem Schuldner die Zahlungsunfähigkeit bedroht und dass durch diese Handlung die Gläubiger geschädigt werden.

8) Eine Rechtshandlung des Schuldners ohne Entgelt oder mit geringenden Entgelt kann angefochten werden, außer wenn sie vier Jahre vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens ausgeführt wurde.

9) Anfechtbar ist auch die Rechtshandlung, durch die einem geheimen Gesellschaftsmitglied seine Anlage im Ganzen oder teilweise zurückgegeben ist oder seine Anlage im entstandenen Ausfall im Ganzen oder teilweise erlasst wurde, wenn die Vereinbarung, darauf die Handlung begründet ist in letztem Jahr vor dem Antrag für die Einleitung des Insolvenzverfahrens der Gesellschaft oder nachdem geschlossen wurde.