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Rechtliche Artikel

Das Ausländergesetz und die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer in Kroatien

Für Unternehmen, die Arbeitnehmer aus Drittstaaten beschäftigen möchten, ist das Ausländergesetz der wichtigste Rechtsakt in Kroatien. Es bestimmt, wann eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beantragt werden kann, wann ein Arbeitsmarkttest durchgeführt werden muss, welche Voraussetzungen der Arbeitgeber erfüllen muss und in welchen Fällen Ausnahmen gelten. In der Praxis entstehen die meisten Probleme, wenn der Arbeitgeber das Verfahren zu spät einleitet oder annimmt, dass es ausreicht, lediglich eine Gesellschaft zu gründen und Arbeitnehmer zu finden. Das reicht nicht. In den meisten Fällen muss zuerst geprüft werden, ob der Arbeitgeber die Voraussetzungen aus dem Gesetz selbst erfüllt. Wann ein Arbeitsmarkttest erforderlich ist und was...

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Energieausweis beim Verkauf und bei der Vermietung von Immobilien

Der Energieausweis weist die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes oder eines gesonderten Teils davon aus. Ein gesonderter Teil kann eine Wohnung, ein Apartment oder ein Geschäftsraum sein. Der Ausweis wird für ein Gebäude oder einen gesonderten Teil ausgestellt, für den Energie verwendet werden muss, um die inneren klimatischen Bedingungen entsprechend der Zweckbestimmung des Raums aufrechtzuerhalten. Der Ausweis wird von einer befugten Person auf Grundlage einer energetischen Prüfung ausgestellt und gilt zehn Jahre ab dem Ausstellungsdatum. Wann muss der Eigentümer ihn beschaffen? Nach dem Gesetz über die Energieeffizienz im Gebäudesektor muss der Eigentümer: den Energieausweis vor dem Verkauf, der Vermietung, der Verpachtung oder der Überlassung...

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Neues Legalisierungsgesetz

Die Änderungen des Gesetzes über den Umgang mit illegal errichteten Gebäuden eröffnen erneut die Möglichkeit, Anträge auf Legalisierung beziehungsweise nachträgliche Legalisierung bestimmter illegal errichteter Objekte einzureichen. Dabei ist es wichtig, zwei Dinge zu unterscheiden: Das Gesetz erlaubt keine neue illegale Bebauung und legalisiert nicht alles, was ohne Genehmigung errichtet wurde. Es bezieht sich in erster Linie auf alte Objekte, die bis zum 21. Juni 2011 bestanden haben und die vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllen. Was bedeutet Legalisierung? Legalisierung bedeutet in diesem Kontext die nachträgliche Legalisierung eines bereits errichteten Gebäudes oder Gebäudeteils. Wenn beispielsweise früher ein Haus, eine Garage, ein Nebengebäude, ein aufgestocktes Geschoss oder...

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Regelung der vermögensrechtlichen Verhältnisse bei Vermögen in Kroatien und Eigentümern im Ausland

Schwierigkeiten bei der Eintragung von Vermögen nach dem Tod des Eigentümers Befindet sich Vermögen in Kroatien und lebt oder lebte der Eigentümer im Ausland, treten Schwierigkeiten häufig erst nach seinem Tod auf. Die Erben verfügen dann über einen ausländischen Erbnachweis, müssen in Kroatien jedoch die Eintragung eines konkreten Vermögensgegenstands durchführen: einer Immobilie, eines Bootes, einer Yacht oder eines anderen eintragungspflichtigen Gegenstands. Besonders ausgeprägt ist das Problem, wenn das Nachlassverfahren in Deutschland geführt wird. Ein deutscher Erbschein und ein deutsches Europäisches Nachlasszeugnis bestätigen grundsätzlich, wer Erbe ist und zu welchem Anteil die Person erbt, führen jedoch nicht jeden einzelnen Nachlassgegenstand auf. Ein solcher...

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Das Mediationsgesetz und was es für die Parteien vor der Klageerhebung konkret bringt

Mediation ist nicht immer verpflichtend, wird aber in bestimmten Angelegenheiten verfahrensrechtlich wichtig Das neue Mediationsgesetz führt keine allgemeine Pflicht zur Mediation vor jeder Klage ein. Seine praktische Bedeutung ist enger, aber sehr konkret: Nämlich vor der Einleitung eines Zivilverfahrens, das sich aus einem Nachlassverfahren ergibt, sowie vor einem Zivilverfahren wegen Schadenersatzes in Streitigkeiten mit geringem Streitwert sind die Parteien verpflichtet, zu versuchen, den Streit durch Mediation beizulegen. Das bedeutet nicht, dass sie einen Vergleich schließen müssen. Das Gesetz verlangt einen Versuch, beziehungsweise die Teilnahme an einem vorgeschriebenen vorherigen Schritt vor der Klageerhebung. Wann die Parteien dennoch nicht verpflichtet sind, eine Mediation zu...

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Gesetz über leistbares Wohnen

Das Gesetz über leistbares Wohnen schafft einen neuen Rechtsrahmen für den öffentlichgeförderten Wohnbau, die Vermietung von Wohnungen zu leistbaren Bedingungen, Förderungen für die erste Wohnimmobilie sowie die Aktivierung leerstehender Wohnungen.Damit tritt das bisherige Gesetz über den gesellschaftlich geförderten Wohnbau, besserbekannt als POS, außer Kraft, vorbehaltlich Übergangsregelungen für bereits eingeleiteteVerfahren. Begriff des leistbaren Wohnens Das Gesetz definiert erstmals systematisch das leistbare Wohnen. Maßgeblich ist nicht nur derMarktpreis der Wohnung, sondern die gesamte monatliche Wohnbelastung. Wohnen gilt alsleistbar, wenn die Miete bzw. die Kreditrate oder Annuität, erhöht um die durchschnittlichen Nebenkosten und Instandhaltungskosten, 30 % des Nettoeinkommens der engeren Familienicht übersteigt. In der Praxis bedeutet...

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Entsendung und Überlassung von Arbeitnehmern aus Drittstaaten aus Kroatien nach Deutschland

Die Beschäftigung von Arbeitnehmern aus Drittstaaten, etwa aus Indien, Nepal oder den Philippinen, zunächst in Kroatien und anschließend ihr Einsatz in Deutschland, ist ein immer häufigeres Geschäftsmodell. Eine solche Struktur ist nicht von vornherein verboten, rechtlich jedoch sensibel, da auf sie gleichzeitig kroatische Vorschriften über den Aufenthalt und die Beschäftigung von Ausländern, europäische Vorschriften über die Entsendung von Arbeitnehmern sowie deutsche Vorschriften über Mindestarbeitsbedingungen, Meldepflichten und Arbeitnehmerüberlassung Anwendung finden. Rechtmäßiger Beginn in Kroatien Ausgangspunkt jedes zulässigen Modells ist die rechtmäßige Beschäftigung des Arbeitnehmers in Kroatien. Ein Drittstaatsangehöriger kann auf Grundlage einer Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, einer Bestätigung über die Anmeldung der Beschäftigung oder...

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Energie und Immobilien: drei typische Risikosituationen

Ab 1. 1. 2026. gilt das neue Gesetz über die Energieeffizienz, mit dem Hinweis, dass einzelne Bestimmungen am 1. 1. 2027. in Kraft treten (Art. 43 Abs. 6–8). Auch wenn es sich um einen Rechtsakt handelt, der in erster Linie öffentliche Politiken, Maßnahmen und Instrumente festlegt, ist seine praktische Konsequenz klar: Energieeffizienz fließt immer häufiger in Ihre Entscheidungen und Verträge ein – egal ob Sie eine Immobilie verkaufen, vermieten, sanieren oder finanzieren. Energiekosten und die Vorhersehbarkeit des Verbrauchs sind bereits Teil der Wertermittlung und Risikobewertung, und Unterlagen, die früher auf Vertrauensbasis akzeptiert wurden, werden heute zunehmend formell geprüft. In der...

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Immobilieninvestitionen nach dem 1. 1. 2026.: die wichtigsten Neuerungen aus dem neuen ZPU

Ab dem 1. Januar 2026 gilt das neue Gesetz über die Raumordnung, wodurch das bisherige Gesetz außer Kraft gesetzt wurde. Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein technisches Gesetz für Planer und die öffentliche Verwaltung wirkt, sind die Änderungen für Investoren und Grundeigentümer sehr konkret: schnellere und digitalere Verfahren, klarere Fristen, ein strengeres Regime an der Küste und im Tourismus sowie Mechanismen, die Projekte dort entblocken können, wo sie seit Jahren an der Infrastruktur scheitern. Eine der größten Neuerungen ist die vollständige Hinwendung zur digitalen Planung. Raumordnungspläne werden im Informationssystem über ePlanove erstellt und beschlossen, und der Beschluss über...

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Neues Baugesetz und schnellere Genehmigungen

Seit dem 1. Januar 2026 gilt das neue Baugesetz. In den offiziellen Ankündigungen wird betont, dass die Erteilung von Baugenehmigungen deutlich schneller erfolgen soll, wobei die Kommunikation und die Nachverfolgung der Verfahren über digitale Systeme (eDozvola) laufen. In der Praxis ging über Jahre hinweg die meiste Zeit nicht für die Planung verloren, sondern für das Warten auf verschiedene Stellungnahmen: besondere Bedingungen und Anschlussbedingungen (Strom, Wasser und Abwasser, Verkehr, kommunale Infrastruktur usw.). Das neue Gesetz ist so formuliert, dass dieser Teil des Verfahrens vorhersehbar wird: Es führt Fristen, Verantwortlichkeit und – am wichtigsten – klare Folgen ein, wenn Fristen ablaufen. Die zentrale Neuerung...

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